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Vergangene Woche hat der Bundestag eine wichtige Entscheidung getroffen: Die "Pille danach" wird für Frauen kostenlos, wenn Hinweise auf eine Vergewaltigung oder einen sexuellen Missbrauch vorliegen. Damit entfällt die bisherige Altersgrenze, die die Kostenübernahme nur für Frauen bis 22 Jahren vorsah.
Warum ist das wichtig?
Bislang mussten Betroffene selbst für die Notfallverhütung zahlen – eine finanzielle und emotionale Belastung in einer ohnehin traumatischen Situation. Jetzt übernimmt die Krankenkasse die Kosten, um Betroffenen schnelle und unkomplizierte Hilfe zu ermöglichen.
Wer hat sich dafür eingesetzt?
Die Initiative kam maßgeblich von Gudrun Stifter, die selbst Opfer einer Vergewaltigung wurde. Als sie damals die Rechnung für die "Pille danach" und Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten zahlen musste, kämpfte sie für eine Gesetzesänderung – mit Erfolg!
Wer Opfer von Gewalt wird, darf nicht auch noch finanziell bestraft werden!