05.07.2026
Frauengesundheit braucht endlich den Stellenwert, den sie verdient.

Der FEMM-Ausschuss des Europäischen Parlaments fordert mehr Investitionen in die Forschung zur Frauengesundheit, eine stärkere Berücksichtigung von Frauen in klinischen Studien und eine bessere medizinische Versorgung. Hintergrund: Viele Diagnosen und Therapien orientieren sich bis heute überwiegend an Daten aus der männlichen Medizin.

Gleichzeitig warten Frauen mit Endometriose häufig sechs bis zehn Jahre auf eine Diagnose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben die häufigste Todesursache bei Frauen und Wechseljahresbeschwerden erhalten noch immer zu wenig Aufmerksamkeit.

Die FW Frauen Bayern unterstützen das Ziel, Frauengesundheit stärker in Forschung, Lehre und medizinischer Versorgung zu verankern. Medizin muss die biologischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern konsequent berücksichtigen. Eine bessere Datengrundlage, schnellere Diagnosen und eine gezielte Forschung verbessern die Gesundheitsversorgung von Millionen Frauen, auch in Bayern.