Aktuelles
Heute, am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, gedenken wir der Opfer des Holocaust – darunter Millionen Jüdinnen und andere Verfolgte, die in Auschwitz unsägliches Leid erfahren mussten.
Frauen litten in besonderer Weise unter der menschenverachtenden Brutalität des nationalsozialistischen Regimes.
Sie waren Zielscheiben spezifischer Gewaltformen: Sexuelle Gewalt, Zwangssterilisationen und medizinische Experimente gehörten zu den Verbrechen, die unzähligen Frauen zugefügt wurden. Ihre Geschichten sind oft ungehört geblieben – das darf nicht so bleiben.
Doch die Mahnung von Auschwitz ist aktueller denn je.
Antisemitismus breitet sich wieder aus. Synagogen stehen unter Polizeischutz, jüdische Familien leben in Angst. Besonders Frauen, die sich öffentlich dagegen einsetzen, werden immer häufiger Zielscheiben von Anfeindungen und Gewalt – online wie offline.
Aus frauenpolitischer Sicht sagen wir: Keine Frau, kein Mensch soll in Angst leben müssen. Wir stehen solidarisch mit jüdischen Frauen und allen Betroffenen.
Antisemitismus, Rassismus und Misogynie greifen gleichermaßen unsere Werte von Gleichberechtigung und Menschlichkeit an.